·         2012  10. Huy-Burgen-Lauf

·         2011  Neue Hinweistafeln für Bäume des Jahres

·         2011  9. Huy-Burgen-Lauf

·         2010  Besuch der Likörfabrik Gernrode

·         2010_Volks- und Schützenfest

·         2010_Hinweisschilder Baumpflanzung

·         2010_Mühlenbesichtigung in Badersleben

·         2010_Auswertungsveranstaltung zum 8. Huy-Burgen-Lauf

·         2010_8.Huy-Burgen-Lauf

·         2009_Herbstwanderung

·         2009_Huy-Burgen-Lauf

·         2009_Fahnenweihe

·          

10. Huy-Burgen-Lauf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider konnte der Fotograf nicht überall sein. Wer hat noch Bilder von den Ehrungen

der Landboten und Knappen, Anderbecker Männerballett usw. ?

Rainard.Muehlhaus@gmx.de

das war der 10. Huy-Burgen-Lauf

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2011 Neue Hinweistafeln für die Bäume des Jahres

 

Die alten Tafeln wurden im Frühjahr gestohlen.                                                                                                                              zurück

 

9. Huy-Burgen-Lauf  2011                    

 

 

 

 

 

 

 

Erste Impressionen vom Starttag des 9. Huy-Burgen-Laufs

Genuss-Lauf mit guter Laune und 80-fachem Ritterschlag

Der Huy-Bur­gen-Lauf ist für alle laufenden und wandernden Teilnehmer eine sportliche Herausforde­rung. Denn er führt sie an zwei Tagen nicht nur durch die reiz­volle Vorharz-Landschaft, son­dern hält mit mehreren langen Anstiegen auch reichlich Kräf­tezehrendes bereit. Wenn dann die Temperaturen wie am Wo­chenende noch auf über 20 Grad klettern, verlangt das auf den langen Strecken durch die Felder den Läufern alles ab.

Dennoch ist und bleibt es ein Genuss-Lauf, bei dem es ums Dabeisein und nicht um Best­zeiten geht. Die Läufer nahmen die gute Stimmung vom Start in Schlanstedt kurzerhand mit auf die lange Wegstrecke – an bei­den Tagen immerhin 55,5 Kilo­meter. Die jüngsten Teilnehmer drehten Sonnabendmittag eine Runde um die Huysburg und pflanzten danach einen Baum. Am Tagesziel in Ströbeck vom Lebendschach-Ensemble emp­fangen, war für viele Läufer noch nicht Schluss. Denn am Abend folgte eine stimmungs­volle Sportlerparty in Ei­lenstedt, die in eine kurze Nacht mündete. Gestern Früh versam­melten sich alle auf dem Strö­becker Schachplatz, um schnel­len Schrittes über den Huy zur Westerburg zu kommen. Dort bekamen etwa 80 Lauf-Neuein­steiger den Ritterschlag als Lohn für die sportlichen Leis­tungen.

Von Gerald Eggert

 

Rund 500 Frauen, Männer und Kinder waren beim 9. Huy-Burgen-Lauf im und rund um den Huy schnellen Schrittes unterwegs. Fast die Hälfte von ihnen absolvierte die 55,5 Kilo­meter lange Strecke in zwei Tages-Etappen zwischen Schlanstedt und dem Wasser­schloss Westerburg.

Schon lange hatte sich Monika Ramisch vorge­nommen, am Huy-Burgen-Lauf teilzunehmen. Doch erst beim jetzigen neunten Anlauf hat es geklappt. „Mir haben schon so viele Lauffreunde begeistert von diesem Landschafts- und Erlebnislauf im Harzvorland berichtet. Da musste ich mich endlich Richtung Huy auf den Weg machen“, meinte die Berli­nerin am Start in Schlanstedt und schwelgte ganz in Vorfreu­de.

Genauso oder zumindest so ähnlich ging es noch rund 80 Läuferinnen und Läufern, die sich erstmals unter die „Wiederholungstäter“ misch­ten. Davon gab es sogar zehn, die von Anbeginn dabei sind –darunter Ruth Heise aus Hal­berstadt, Wolfgang Pardeike aus Emersleben, Rainer Skupin aus Athenstedt, Edgar Schirbel aus Pabstorf sowie Lienhard We­gewitz aus Huy-Neinstedt und Hans-Günther Behrens aus Schwanebeck, der sichtlich stolz die Startnummer 1 auf seiner Brust trug.

Quirliges Treiben herrschte am Sonnabend früh auf dem Burgberg in Schlanstedt. In der Burgscheune waren die Start­unterlagen abzuholen, vor dem Tor spielten die Eilenstedter Jagdhornbläser das Huywald­lied, tanzten die „Cosmic Chic‘s“ vom SV Blau-Weiß Schwanebeck, spielte Reinhard Beyer das Huy-Burgen-Lauf-Lied und gewährte Ritter Bock alias Gerd Schuster einen Blick in die Geschichte Schlanstedts und der Region. Ortsbürger­meisterin Irene Markworth wünschte allen Teilnehmern mit einem klassischen „Sport frei!“ einen erfolgreichen Lauf und Cheforganisator Rainard Mühlhaus versorgte alle noch mit wichtigen Informationen.

Nach dem Startschuss der Schlanstedter Schützen stürm­ten die Läufer aus dem Burgtor. Während die Letzten den Burghof verließen, passierten die Ersten bereits den Ortsaus­gang. Dann zog sich das Läu­ferfeld auseinander. In Ei­lenstedt gab es den ersten Stempel am Versorgungsstand, der nächste folgte bei den Mo­torradfreunden Huy, die am Eilsdorfer Sportplatz nicht nur ihr Bikerwochenende feierten, sondern wie seit Jahren den Lauf unterstützen.

Lang zog sich der Weg durch die Feldflur nach Anderbeck, weiter Richtung Dingelstedt – vorbei an zahlreichen leuchten­den Rapsfeldern. Die Sonne hatte bereits auf volle Heiz­kraft geschaltet. Da tat die Er­frischung nach dem lautstar­ken und freundlichen Empfang mit Glockengebimmel und Bra­vo-Rufen an der Üppel beson­ders gut. Und schon folgte die erste Steigung, an deren Ende die Huysburg zum Greifen nah schien. Doch erst einmal muss­ten noch die Daneilshöhle und der Jürgenbrunnen, wo Renate und Herbert Stadler am Aus­schank standen, passiert wer­den. „Eigentlich bin ich Fuß­baller, kein Läufer“, erzählte Matthias Marsch aus Bestensee 2,5 Kilometer vor dem ersten Etappenziel, der Huysburg. „Ich habe mich einfach breit­schlagen lassen. Ich bin aber ganz froh, weil man bei allen Anstrengungen trotzdem eine solch schöne Landschaft erle­ben darf.“

Mittagspause auf der Huys­burg: Während sich die einen von den Strapazen ausruhten, nutzen andere das Angebot zur Klosterführung. 110 Mädchen und Jungen absolvierten der­weil den 4. Kinderlauf rund um die Burg und pflanzten eine Elsbeere – den Baum des Jahres 2011 – auf der Wiese. Eine hal­be Stunde nach dem Start der Walker gingen dann die Läufer auf den zweiten Etappenab­schnitt. Es ging zunächst berg­ab nach Sargstedt und dann kräftezehrend wieder bergauf zur Warte. Einem Stück auf dem Kamm folgte ein Schlän­gelweg durch die Plantagen nach Aspenstedt. Auf dem Schachplatz von Ströbeck – dem Tagesziel – gab es einen würdigen Empfang durch das Lebendschach-En­semble in seinen historischen Kostümen und den Veckensted­ter Spielmannszug. Versorgt wurden alle mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen vom Förderverein der Schachschu­len. Im neu eröffneten Gasthof „Zum Schachspiel“ wurde so manches kühle Bier wegge­zischt. Für über hundert Aktive war damit der Tag längst noch nicht zu Ende. Denn sie locker­ten im Eilenstedter „Dorfkrug“ mit der Band „Rock‘n Fun“ bei  einer stimmungsvollen Party bis gegen Mitternacht ihre Muskeln auf. Die Einstimmung am Sonn­tag übernahmen die Ströbecker Sonnenschein-Knirpse aus der Tagesstätte und die Tanzgruppe „Rock in den Mai“. Sie schick­ten die gut gelaunte Schar auf die Strecke. In Athenstedt gab es nicht nur ein Schlückchen Sekt mit auf den Weg, sondern auch Musikalisches von einer Zwei-Mann-Band. Ein guter Antrieb für die Steigung zum Huy-Kamm, von dem bald Ab­stecher nach Huy-Neinstedt gemacht wurde, wo am Pipen­pal ein üppiges zweites Früh­stück wartete. Über Badersleben war der Weg bis zur Westerburg nicht mehr weit. Am Burgtor bereite­ten Ritter Bock und Burgfräu­lein von der Mühlen allen einen herzlichen Empfang. Duschen, Mittagessen, Ausruhen und Warten auf die Ehrung. In der Zwischenzeit spielte der Spiel­mannszug aus Schladen auf.

Eine höchst positive Auswer­tung der Zwei-Tages-Tour soll es dem Vernehmen nach im Duschzelt der Läuferinnen ge­geben haben, wie dem radeln­den Burgen-Lauf-Reporter später mit vielsagendem Lä­cheln und höchst verschmitzt zugetragen wurde. Leider gibt es davon keine Details zu be­richten. Nur soviel: Nach dem Zieleinlauf dominierten aller­orten im Burggelände rundum glückliche Gesichter. Mit kurzen Unterbrechungen durch die Tanzgruppe aus Berßel fand später die Ehrung aller Teilnehmer statt. Die Wal­ker wurden dabei zu Landbo­ten ernannt, die Staffel-Läufer zu Knappen. Nachdem die Mehrfachläufer ihre Titel be­kommen hatten, schlug Ritter Bock rund 80 Neueinsteiger feierlich zu Rittern. Und das riesige von Rainard Mühlhaus geleitete Organisationsteam samt aller Helfer in den Orten durfte sich ob des perfekten Laufs über Lob von allen Sei­ten freuen.

Von Gerald Eggert und Dennis Lotzmann

 

Beim Huy-Lauf getroffen: (Auszug aus dem Halberstädter Tageblatt vom 10.5.2011)

Dietmar Küchenmeister aus Badersleben war zum siebten Mal mit Walking-Stöcken auf der Strecke: „Ich freue mich jedes mal auf diese Tour durch unsere schöne Heimat.“

Monika Ramisch aus Berlin: „Ich war fast immer Schluss­licht – nicht weil ich eine lang­same Läuferin bin, sondern weil ich die beiden Tage ge­nossen habe. Außerdem habe ich viel über die Region und ihre Geschichte erfahren. Von dem Wahnsinns-Erlebnis und der tollen Landschaft werde ich gern berichten.“

Der Halberstädter Günter Klatt absolvierte zum achten Mal die 55,5 Kilometer: „Ein solches Event direkt vor der Haustür darf man sich doch nicht entgehen lassen.“

„Sei dabei“, forderte Reinhard Beyer mehrfach singend auf. Er hat auf den Beatles-Song „Let it be“ das „Huy-Burgen-Läufer-Lied“ getextet. Die Hymne erklang am Start und im Ziel.

„Der erste Tag hat mich ganz schön gefordert“, gestand Klaus Borchers aus Zilly. Im nächsten Jahr will er zum fünf­ten Mal antreten.

Einen glücklichen Rainard Mühlhaus konnte man vor allem im Ziel, nachdem alles gut gelaufen war, erleben. Er vernahm viel Lob. Für den Organisator war die frohe Stimmung der größte Dank.

 

 

 

 

 

 

 

Moritz Gieseler

 

gewann den Tombola-Hauptpreis

- Ein Essen für 2 Personen

im Wasserschloss Westerburg -

 

Moritz war der jüngste Teilnehmer bei den Walkern.

Er bewältigte wie die „Großen“ beide Etappen.

 

 

 

 

 

 

Das war der 9. Huy-Burgen-Lauf

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2010 - Besuch der Likörfabrik in Gernrode

 

   

 

28.11.2010 Likörverkostung in der Likörfabrik Gernrode

15 Personen beteiligten sich an der Führung durch die Produktionshalle mit anschließender Likörverkostung. Zu den 10-12 Likören wurden Harzkäseschmalzbrote und saure Gurten gereicht.

„war lecker“ so die Teilnehmer

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2010 Volks- und Schützenfest in Schlanstedt

 

   

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2010 - Hinweisschilder zu den beim Huy-Burgen-Lauf gepflanzten Bäumen

 

Am 09.08. 2010 konnte der Verein auf 5-jähriges Bestehen zurück blicken.

 

     

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2010 - Mühlenbesichtigung der Badersleber Bockwindmühle

 

   

- 1866 erbaut, Wahrzeichen Badersleben        

- 1963 letztmaliges Windmahlen

- 1965 stillgelegt

- 1988 Verkauf an damaliges Getreidekombinat Halberstadt

- Rekonstruktion

- 1989 Einweihung der Mühle und eines Nebengebäudes

- 1993 Verpachtung an Heimatverein Badersleben

- seit 1993 jährliche Mühlenfeste, Ausflugsziel mit Übernachtungsmöglichkeiten

- 2009 Übergabe an Heimatverein Badersleben e.V. Nach dieser Besichtigung folgte die Einladung von Herrn Gauch zum „Schweinskeule-Essen“                                                        

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2010 - Auswertungsveranstaltung zum 8. Huy-Burgen-Lauf

 

Danke Bergwacht, stellvertretend für alle Helferinnen, Helfer und Sponsoren

 

Danke allen Helfern/innen – Kinderlauf -

Wer die „Lauf-DVD“ haben möchte, wendet sich bitte an Rainard Mühlhaus.  

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2010 8. Huy-Burgen-Lauf am 01. u. 02.05.

2010 - Was sind schon 55 km, die laufen einige Läuferinnen und Läufer mit Begeisterung

 

Die Teilnehmerzahl 500 wurde geknackt, 530 kleine und große Sportlerinnen und Sportler trafen sich beim 8. Huy-Burgen-Lauf.

Die Wiedersehensfreude mit vielen Bekannten war groß und neue Bekanntschaften wurden wieder während dieser 2 Tage geschlossen.

Start ist wie immer auf der Burg Schlanstedt in Schlanstedt. Bevor es auf die Strecke ging, sorgte ein kleines Unterhaltungsprogramm für die richtige Stimmung und für die nötige Erwärmung. Nach den Begrüßungsworten und dem Salutschuss erfolgte der Start. Die Läuferschar lief mit ihrem Läuferpass von Ort zu Ort, sammelte Stempel und genoss die liebevolle Bewirtung. Auf der Huysburg  angekommen, konnten sich die Läufer mit einer Nudelportion stärken oder sich die entsprechende Ruhe gönnen. In der Zwischenzeit liefen die 80 Kinder ihren Kilometer rund um die Huysburg, angefeuert von ihren Eltern, Omas oder Opas. Die Baumpflanzung, in diesem Jahr war es eine Vogelkirsche, und die Besichtigung der Huysburg gehörten mit zum Kulturprogramm.

Die Läufer spendeten zunächst beim Start der Walker und Wanderer auf der Huysburg Beifall,  30 Minuten später war auch für sie der Start zur 2. Etappe. 

Schachdorf Ströbeck, Einlauf über das gepflasterte Schachbrett mit lebenden Schachfiguren, bot allen Teilnehmern einen herzlichen Empfang. Fast jeder freute sich dann schon auf den Kuchen, der in diesem Jahr reichlich vorhanden war und eine große Auswahl bot, die Entscheidung fiel schwer.

Damit die Beine und Füße auch beim 2. Tag leicht und locker sind, dafür sorgte der Sportlerball. 

Die richtige Bewegung beim Tanzen, ein guter Imbiss und die angenehme Unterbrechung durch die kulturellen Darbietungen z.B. des Anderbecker Karnevalsvereins sorgten für eine gute Stimmung. 

Am nächsten Tag trafen sich alle Läufer wieder in Ströbeck, um die letzte Etappe über 21,5 km zum Ziel „Wasserschloss Westerburg“ zu laufen. In Huy-Neinstedt war der Start für die Walker und Wanderer und nach 10 km erreichten sie ebenfalls die Westerburg.

Die Ankömmlinge wurden im Innenhof der Westerburg vom „Ritter Bock“ und dem „Burgfräulein Doreen von der Mühlen“ und von vielen Angehörigen und begeisterten Zuschauern begrüßt.

Die Ehrung aller Teilnehmer war wiederum eingebunden in ein sehr schönes Kulturprogramm. Höhepunkt ist der Ritterschlag für alle Erstläuferinnen und Läufer. Die mehrmaligen Teilnehmer/innen wurden als Ritter mit Pokal und Urkunde geehrt. Zu Knappen wurden die Staffelteilnehmer und zu Landboten die Wanderer und Walker ernannt.

Das Wetter war am 1. Tag super, am 2. Tag kühl mit der Vorhersage, es könnte auch regnen. Der Regen blieb aus und die „3 Tropfen“ störten nicht. Die Veranstaltung war wieder gelungen und bleibt mit Sicherheit bei den Teilnehmern in guter Erinnerung. Mit einer Tombola fand auch der 8. Huy-Burgen-Lauf seinen Abschluss.

Nun hieß es Abschied nehmen und sicher sehen sich viele beim 9. Huy-Burgen-Lauf am 07. und 08. Mai 2011 wieder.

(die Laufteilnehmer)

 

Lutz Klauß schrieb am 05.05.2010 16:05 Uhr:
Ein supertolles Event, das die Gemeinschaft fest zusammenhält. Das Laufvergnügen hält sich bei uns Flachländern in Grenzen. Wird aber durch die einwandfreie Organisation, die Freundlichkeit der Huyianer und die wunderschöne Landschaft mehr als nur wett gemacht.

(die Huy-Burgen-Lauf-Teilnehmer der Gänsefurther Sportbewegung)

 

05.05.2010: Jens-Uwe Börner schrieb:

8. Huy-Burgenlauf - 55 km bis zum Ritterschlag -

Die lange Distanz über 55 Kilometer in zwei Tagen wurde am schnellsten von der Staffel der Triathleten “Den flinken Gänsen“ mit Florian Börner, Johannes Höber und Martin Wille bewältigt, die schon das zweite Mal dabei waren. Bei allen drei zu absolvierenden Etappen hatten sie die Nase vorn. Sie kamen am Samstagmittag als erste nach 24,5 Kilometern in der schönen Huysburg an und konnten auch nach weiteren 9,5 Kilometern das wunderbare Kuchenbüffet im Schachdorf Ströbeck eröffnen. Am zweiten Tag beim Zieleinlauf in der Westerburg erschienen sie sogar 15 Minuten vor der geplanten Zeit, so dass man mit ihnen noch gar nicht rechnete. So fiel auch nicht auf, dass sie sich sogar verliefen, da das Führungsfahrzeug den Weg falsch vorgab und die Strecke nur für dieses Team sogar noch etwas länger war.

Nur wenig ruhiger ging den Lauf dann auch die zweite Staffel „Die Gänse-Eier“ der Gaensefurther Sportbewegung an mit Mark Klauß, Felix Göres, Maximilian Gäde und Renate Liedtke. Auch hier lief immer ein Teilnehmer und die anderen fuhren mit dem Rad nebenher. Das Erklimmen der vielen Hügel war auf beide Weisen kein Vergnügen. Auch diese Staffel kam weit vor vielen anderen ins Ziel.

Während bei den vorderen Teams und Läufern, wie bei den Staßfurtern Ronald Rabenstein, Isa Höber und Detlef Schäfer, schon etwas um Positionen gekämpft wurde, ging es aber nicht wirklich um Geschwindigkeiten, sondern um ein gemeinsames Lauferlebnis mit Gleichgesinnten. Denn alle, die die Strapazen auf sich nahmen, sollten mit dem Ritterschlag im Ziel belohnt werden. Platzierungen spielten kaum eine Rolle.

Die restlichen Bode-Runners suchten ihr Tempo nach und nach und fanden sich in kleineren Gruppen zusammen. Sie genossen die aufmunternde Begrüßung wie auch die über 500 anderen Läufer in den 13 beteiligten Huydörfern wie zum Beispiel Dingelstedt oder auch Sargstedt. Zunächst ließ sich jeder den Kontrollstempel in den Pass drücken, dann konnte man an den Verpflegungsstellen wieder auftanken und zahlreiche Leckereien zu sich nehmen. Vor dem letzten bösen Anstieg hinter Athenstedt am letzten Tag, gab es sogar eine Sektbar, die Einheimischen wussten schon weshalb. Auch der Sekt half nicht, die letzte Anstrengung zu verniedlichen, doch sie wurde gemeistert. Alle Staßfurter absolvierten die 55 Kilometer erfolgreich und hatten dabei den Huy-Höhenzug zweimal überwunden.
Henning Kaufmann fragte am ersten Tag noch, wann denn endlich der Spaß beginnen würde, denn die Strecke nahm kein Ende und ein Hügel jagte den nächsten. Aber das Vergnügen war durch die Stimmung in der Gruppe schon gegeben, bei der Begegnung mit alten und neuen Lauffreunden, beim Genießen der wunderschönen Natur und der Aussichten, beim Läuferball in Anderbeck und auch durch den Auftritt des Männerballett „Pamelas Badenixen“. Sicher vergessen alle auch, wie in den vorherigen Jahren, die schweren Beine, die sprießenden Blasen, die Wanderlieder von Lutz Klauß, Petra Becker die unverdauliche fette Leberwurst und Annegret Wille ihren Bauchklatscher.
Sonntag Nachmittag war alles schon wieder Geschichte, denn auf dem Hof der Westerburg knieten die Neulinge schon wieder ganz frisch erholt auf ihren geschundenen Knien und alle verließen als Ritter mit Urkunde und Pokal die Gefilde. Nur einer stand immer noch da und knippste noch schnell das letzte Bild von unvorstellbar vielen, von Hunderten Läufern, Walkern und Eindrücken, das war unser unermüdlicher Fotograf.

 

 

  

 

  

                                                  - Start auf der Burg Schlanstedt

 

  

 

  

 

  

 

 

 

Gerald Eggert schrieb:

Mit allen Sinnen erleben
Bei der Premiere des Huy-Burgen-Laufes habe ich die  Läuferschar von der Burg Schlanstedt bis zur Westerburg als  Redakteur auf dem Motorrad begleitet. In den Folgejahren  tauchte ich mal hier, mal dort mit dem Bike oder dem Fahrrad  auf, um das Geschehen in Bildern festzuhalten. Die 8. Auflage sollte ich als "rasender Reporter" selbst erleben - unplanmäßig und nicht ganz freiwillig. Denn eine Woche vor dem Lauf hatte sich meine Frau am Fuss verletzt und empfahl mir: "Lauf du doch." Da ich schon immer mal wenigstens ein paar Abschnitte mitlaufen wollte, sagte  ich kurz entschlossen Ja und begann am selben Abend mit dem  Training. In fünf Tagen steigerte ich mich von 5 auf 10 km und fühlte mich top fit. Beim Start blickte ich in die Runde der vielen Starter und  nahm mir vor, sie alle nach 55,5 Kilometern auf der  Westerburg wieder zu treffen. Auf der ersten Tagesetappe bewegte ich mich vorwiegend allein in dem lang auseinander gezogenen Läuferfeld durch die Feldfluren und die Dörfer hin zum Huywald, kämpfte mich kleine Steigungen hoch, wanderte auch mal ein Stück. Den Kammweg passierend kam ich der Huysburg immer näher und lief mit einem Lächeln auf das Klostergelände.
Nach der Mittagspause wurde es nicht leichter, vor allem, als sich der Weg zur Sargstedter Warte in die Länge zog. Ist doch kein Wettkampf, sondern ein Genusslauf durch eine herrliche Landschaft, dachte ich bei mir und wanderte. Trotz aller Strapazen wollte ich die zwei Tage, den Lauf und alles andere drum herum genießen. Und konnte es mit allen Sinnen. Ich nahm die Umgebung mit den Augen wahr, die Rapsfelder, die blühenden Bäume, die Dörfer und die Menschen an der Strecke. Unter den Füßen waren das Gras, der Kies, der weiche oder der harte Boden von Straßen, Wald- und Feldwegen zu spüren. Ins Ohr drangen Vogelgezwitscher und viele andere Geräusche, die Nase nahm die Gerüche von frischem Grün und Holz auf, und manchmal schmeckte ich von dem aufgewirbelten Staub. Beim herzlichen Empfang mitten im Schachdorf verriet mein Lächeln nichts von den Anstrengungen und auch nichts davon, dass ich mich unterwegs  ein paar Mal gefragt habe: Warum tust du dir das an? Auf die Läuferparty am Abend verzichtet ich bewusst, denn ich wollte die 25 Kilometer der zweiten Etappe durchhalten. Immerhin hatten die Knochen am Sonntag morgen die Anstrengungen des Vortags noch nicht vergessen. Doch ich fühlte mich gut. Schon auf dem Weg nach Athenstedt war zu spüren, dass es besser lief als erwartet. Den ersten langen Anstieg nahm ich problemlos, ebenso den späteren Abstieg nach Huy-Neinstedt. Am Piepenpal herrschte tolle Stimmung, doch es trieb mich pausenlos wieder bergan. Kaum hatte ich die Stempelstelle in Badersleben hinter mir, krampfte es in der linken Wade. Langsamer und vorsichtiger laufen, nur nicht stehenbleiben, legte ich fest. So kurz vor dem Ziel - mir war nicht bewusst, dass es noch 5,5 Kilometer bis zur Westerburg waren - wollte ich nicht auf Wandern umschalten. Die Schmerzen waren vergessen, als mich Ritter Bock und Burgfräulein von der Mühlen hinter dem Burgtor empfingen. Danach begann das Warten auf die Belohnung für die "Quälerei". Einem niveauvollen Kulturprogramm folgte die Ehrung aller Aktiven. Als Erstteilnehmer an dem Huy-Burgen-Lauf bekam ich traditionell den Ritterschlag. Mit Urkunde und Glaspokal belohnt, kniete ich mit den anderen nieder. Ritter Bock berührte mit seinem Schwert die linke Schulter. Ich hatte mein eigenes Schwert dabei, eine Nachbildung einer Templer-Waffe, in Erinnerung an die zwölf Tempelritter, die bei einem Mahl auf der Burg Schlanstedt ermordet worden sein sollen. Ich hingegen hatte den harten Kampf überlebt, eine neue Lauferfahrung gemacht und darf mich nun Ritter nennen.

(Gerald Eggert)

                 

       

                                                                                 -   

 

     

Start Kinderlauf – 1 Runde um die Huysburg  und Baumpflanzung „Vogelkirsche“

 

 

                        - Start der Walker und Läufer auf der Huysburg

 

    

 

    

                                          - Lebendschach im Schachdorf Ströbeck -

 

 

 

    

                                                           - Sportlerball in Anderbeck

 

 

- kulturelle Umrahmung in Ströbeck -

 

      

      Sektbar 50 m                                                                             - S e k t b a r -

 

 

 

    

 

          

 

 

                                                                     - Wasserschloss Westerburg -

 

 

                                                                 - Ritter Bock und Burgfräulein Doreen -

 

   

 

 

 

 

- Ernennung der Wanderer u. Walker zu Landboten - die Staffelteilnehmer zu Knappen -

 

    

 

    

 

     

 

    

                                                                    - Ritterschlag für die Erstteilnehmer -

                                                                                     

das war der 8. Huy-Burgen-Lauf

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2009 Herbstwanderung

 

  

 

Nun schon zur Tradition geworden ist unser alljährlicher Wandertag des Fördervereins im Huy.
Bei bester Laune und ohne Regen wanderten 20 Teilnehmer in diesem Jahr vom Röderhofer Teich über Mönchai und Wilhelmshall zum Siebertplatz.
Dort empfing uns pünktlich unser stets treu sorgender Versorgungsfreund, Wolfgang Gauch, zu einer Riesenportion selbst gemachter Kartoffelsuppe mit Bockwurst bei gemütlichem Zusammenrücken auf den mitgebrachten Bänken und an den Tischen.
Auch Nachschlag wurde geholt, denn frische Luft macht hungrig und durstig.
Mit dabei war unsere Vereinsfahne, die uns ebenfalls auf dem Rückweg über den neu eröffneten Turm der Sargstedter Warte hinab ins Tal nach Röderhof begleitete.
Auf diesem Weg herzlichen Dank allen Mitwirkenden und ein frohes Wiedersehen zur nächsten Huy-Tour Herbst 2010, nach erfolgreichem Laufereignis im Mai.

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2009 7. Huy-Burgen-Lauf

 

1000

1136

Organisator

Rainard Mühlhaus

 

1633

„Burgfräulein Doreen von der Mühlen“,

und „Ritter Bock“

 

Böllerschüsse der „Huyräuber

1150

 

Start auf der Burg Schlanstedt

1172

 

1163

 

1162

 

auf der 1. Etappe von Schlanstedt zur Huysburg

1200

 

1204

 

 

2009 - 55 km von Burg zu Burg an 2 Tagen  durch den Huy im Harzvorland

 

Fast 500 Teilnehmer folgten der Einladung zum 7. Huy-Burgen-Lauf. Es ist ein Lauf für Läufer, Walker und für die Kleinsten, die sich im Laufen üben wollen.

Die ältesten Teilnehmer waren 74 Jahre und die Jüngsten 3 Jahre alt. Bei diesem Lauf geht es weder um Zeit noch um Platzierung, sondern um das Genießen der Natur und des Laufens. Während dieser 2 Tage werden Bekanntschaften geschlossen und der Gesprächsstoff nimmt kein Ende.

Die Läuferschar, egal ob als Einzelläufer über 55 km oder als Läufer innerhalb einer Staffel

trifft sich zum Start auf der Burg Schlanstedt in Schlanstedt. Mit einem kleinen Kulturprogramm, einigen Worten des Veranstalters, dem „Ritter Bock“ und dem „Burgfräulein Doreen“ werden sie auf den Lauf eingestimmt und dürfen dann nach den Böllerschüssen der „Huyräuber“ auf die Strecke gehen. Die Strecke, die durch die Huy-Gemeinden über Straßen, Feld, Wald- und Wiesenwege führt, ist gut gekennzeichnet und in jedem Ort werden die Teilnehmer schon mit Beifall von Vereinen des Ortes begrüßt. Dort bekommt jeder einen Stempel auf die Streckenkarte. Gleichzeitig gibt es für alle Getränke, Obst und andere Stärkung.

 

Die 55 km sind in 3 Etappen eingeteilt. Die 1. Etappe führt von der Burg Schlanstedt zur Huysburg. Dies ist auch die anspruchvollste Strecke, denn es sind einige Höhenmeter zu überwinden. Der Empfang auf der Huysburg, die 314 m hoch liegt, entschädigt alle Teilnehmer für die Anstrengung.

Die Läufer konnten sich beim Mittagessen, bei Massagen oder auf der Liegewiese entspannen. Auf der Huysburg wurde auch zum 2. Mal ein Kinderlauf „rund um die Huysburg“ ca. 1 km gestartet. Für die 80 Kinder gab es eine Siegerehrung, die auch mit einer Baumpflanzung verbunden war. Wer dennoch lange Weile hatte, konnte die Kirche der Huysburg besichtigen.

 

Von der Huysburg aus führte die 2. Etappe ins Schachdorf Ströbeck. Auf dieser Strecke waren nun nicht mehr nur Läufer sondern auch Walker oder Wanderer unterwegs. Nach geschafften 10 km liefen alle Teilnehmer über ein gepflastertes Schachbrett und wurden von lebenden Schachfiguren empfangen. Mit einem kleinen Kulturprogramm bei Kaffee und Kuchen fand die 2. Etappe ihren Ausklang. Der Sportlerball, der bei vielen Veranstaltungen vor oder danach stattfindet, fand hier zwischen der 2. und 3. Etappe statt. Er wurde von den Teilnehmern sehr gut angenommen und bei toller Stimmung wurde das Tanzbein geschwungen.

 

Am nächsten Tag trafen sich alle Läufer wieder in Ströbeck, um die letzte Etappe über 21,5 km zum Ziel „Wasserschloss Westerburg“ zu laufen. Die Walker und Wanderer starteten in Huy-Neinstedt und sie erreichten nach 10 km ebenfalls die Westerburg.

Im Innenhof der Westerburg hatten bereits viele Angehörige, und begeisterte Zuschauer Platz gefunden, um alle Ankömmlinge gemeinsam mit „Ritter Bock“ und dem „Burgfräulein Doreen von der Mühlen“ zu begrüßen und anschließend der Zeremonie zu folgen.

Die Ehrung aller Teilnehmer war wiederum eingebunden in ein sehr schönes Kulturprogramm, das mit dem eigens für diesen Lauf geschaffene Huy-Burgen-Lauf-Lied begann. Höhepunkt ist der Ritterschlag für alle Erstläufer und Läuferinnen, die mehrmaligen Teilnehmer/innen werden als Ritter mit Pokal und Urkunde geehrt.

 

Die Staffelteilnehmer werden zu Knappen und die Wanderer / Walker zu Landboten ernannt.

Diese Veranstaltung endet mit einer Tombola (Ritteressen für 2 Personen, Harzrundflug und einem Gasgrill) und danach hieß es Abschied nehmen, irgendwann trifft man sich wieder oder spätestens im nächsten Jahr am 01.und 02.Mai 2010 beim 8. Huy-Burgen-Lauf.

Wir als Teilnehmer danken „Petrus für das Wetter“, dem „lieben Gott für die Gegend“, und dem Organisationsteam für den schönen Lauf.

(die Laufteilnehmer)

 

 

 

1204

 

1204

1207

1207

 

 

die Huysburg

1600

 

 

 

1630%20HBL%20AF%20218

Kinderlauf

1 Runde um die Huysburg

1701

 

nach den Böllerschüssen

Start der  Walker, Wanderer und Nordic Walker

auf der Huysburg

1761

 

 

Ziel des 1. Tages

Schachdorf Ströbeck

1954

 

 

alle Teilnehmer liefen über das gepflasterte

Schachbrett und wurden von lebenden

Schachfiguren empfangen

1955

 

 

2008

 

vor jedem Start gibt es ein Kulturprogramm

so auch hier in Ströbeck,

Start zur 3. Läuferetappe

2052

 

 

Start der Walker, Wanderer und Nordic Walker

zur 2. Etappe

2100

 

 

Huy Neinstedt mit der Quelle Pipenpal

ist gleichzeitig Stempelstelle für Läufer

2107

 

auf der Strecke von Ströbeck

zum Wasserschloss Westerburg

2220 2226 2228

 

2255  2315

Ziel erreicht, 55 km geschafft                          Westerburg Wasserschloss

        Burghof – Kulturprogramm

 

2532 2503

die Staffelteilnehmer werden zu Knappen ernannt   die Wanderer, Walker und Nordic Walker

                                                                                                      zu Landboten

 

2600        2703

7 x dabei                                                               Höhepunkt der Ritterschlag

mehrmalige Teilnehmer werden als Ritter             für alle Erstläufer/Läuferinnen

mit Pokal und Urkunde geehrt

 

2701 2711 2704

Erstteilnehmer erhalten Ritterschlag, Pokal und Urkunde

Das war der 7. Huy-Burgen-Lauf

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2009 Fahnenweihe

 

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